Die Wohntrends der Zukunft 

  • 2 Jahren vor
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Wie werden wir wohnen?

Unser Leben ist ständig im Wandel und dadurch verändern sich auch die Ansprüche, die wir an unser Zuhause stellen. Doch wie sehen die Wohntrends der Zukunft aus? Wir haben uns mit diesem Thema beschäftigt und möchten Ihnen einen kurzen Überblick verschaffen…

  1. Flexible Raumnutzung

Gerade Corona und das damit verbundene Home-Office haben uns in den letzten Jahren gezeigt, wie wichtig eine flexible Raumnutzung sein kann. Zeitenweise haben Eltern und Kinder ihren Arbeits- und Schulalltag von zuhause aus gemeistert und waren dabei – vor allem auch räumlich – mit einigen Herausforderungen konfrontiert. Der Platz in den eigenen vier Wänden wurde schnell zu eng. Umso wichtiger wird in Zukunft die Möglichkeit zur schnellen, unkomplizierten Umgestaltung der einzelnen Wohnräume. Spezielle Raumsparsysteme (bspw. Wand-, Tisch- oder Bettsysteme) lassen sich flexibel umgestalten und ermöglichen somit auch auf kleinem Wohnraum effizientes Wohnen und Arbeiten nach persönlichen Bedürfnissen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Wohnfläche und dadurch auch Kosten gespart werden können.

  • Outdoor-Living

Wer viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt, dem fällt gerne mal die Decke auf den Kopf. Die Lösung dafür? Outdoor-Living. Freiflächen wie Balkone, Terrassen und Gärten werden als zusätzliche Wohnräume genutzt und sollen Möglichkeit zum „aufatmen“ und entspannen bieten. Neubauten ohne Balkone wird es in den nächsten Jahren kaum geben, denn durch die Pandemie ist die Nachfrage nach Wohnungen und Häusern mit großen Außenbereichen stark gestiegen – und damit auch deren Preise. Aber auch kleine Freiflächen reichen für den gewünschten Erholungsfaktor aus, sofern sie richtig gestaltet und genutzt werden. Beispielsweise sollte man darauf achten, dass sie ruhig ausgelegt und begrünt sind. Wer Inspiration sucht, wird im Baumarkt oder Gartencenter schnell fündig und kann im Handumdrehen die eigene Terrasse in eine Wohlfühloase verwandeln. 

  • Urban Gardening 

Vor allem in den Innenstädten ist der Platz für Freiflächen sehr begrenzt, Gärten findet man hier kaum. Damit sich die Bewohner in den Städten dennoch ihren Traum vom eigenen Gemüsegarten erfüllen können, entstand das Konzept des Urban Gardenings. Mithilfe von Hochbeeten und Co. können auch am Balkon Obst, Gemüse und Kräuter angepflanzt werden. Auch die Nutzung von Schrebergärten oder Gemeinschaftsgärten wird immer beliebter. Nahrung wird also regional, saisonal und biologisch angebaut und schmeckt dann gleich umso besser.

  • Ressourcen sparen – nachhaltiger wohnen

Auch das Umweltbewusstsein gelangt mittlerweile immer mehr in den Fokus. Ziel ist es, so ressourcenschonend wie möglich zu wohnen und dennoch nicht zur Gänze auf Luxus zu verzichten. Angefangen von umweltfreundlichen Baumaterialien (z.B. Holz und Stein) über „gesunde“ (sprich schadstofffreie) und langlebige Inneneinrichtung bis hin zur optimalen Energienutzung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, nachhaltiger zu wohnen. Hier ein paar Tipps, wie Sie nicht nur Ressourcen, sondern auch Kosten sparen:

  • Nachhaltige Möbel: Hier gilt das Motto: Qualität statt Quantität. Je länger ein Möbelstück in Gebrauch ist, desto weniger Ressourcen werden verschwendet. Achten Sie beim Möbelkauf auf hochwertige Materialien und gute Verarbeitung. Außerdem sind Möbelstücke und Dekoration aus nachwachsenden Rohstoffen (z.B. Holz, Sisal, Kork, Rattan etc.) zu empfehlen. Wer das Kinderzimmer einrichtet, sollte auf sogenannte „mitwachsende Möbel“ setzen. 
  • Energiesparende Haushaltsgeräte: Zwar sollten einmal gekaufte Geräte so lange wie möglich genutzt werden, sehr alte Haushaltsgeräte verbrauchen in der Regel aber deutlich mehr Energie als neuere Modelle. Überprüfen Sie Ihre Geräte – vielleicht lohnt sich ein Tausch?
  • Smart Home: Durch die Vernetzung von Haustechnik, Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik mit dem Smartphone lässt sich der Energieverbrauch gezielter steuern und effizienter gestalten – auch wenn sie gerade unterwegs sind.
  • Wasser sparen:  Wer duscht anstatt zu baden, spart schon eine Menge Wasser ein. Wie wäre es zusätzlich mit wassersparenden Duschköpfen?
  • Umweltfreundliche Reinigungsmittel: Schadstoffe aus Wasch- und Putzmittel landen nicht nur auf unserer Haut, sondern auch in der Umwelt, da sie nicht zur Gänze aus dem Wasser gefiltert werden können. Greifen Sie hier lieber zur ökologischen Alternative.

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